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Ich fördere die freie Bewegungsentwicklung des Kindes und nutze seinen angeborenen Forscherdrang und seine Neugierde dazu, selbstständig alldass lernen zu können, für dass es nach seinem individuellen Entwicklungsstand bereit ist. In meiner Rolle als Betreuungsperson, agiere ich hauptsächlich als Mitspieler, Vorbild und Beobachter und versuche die Anleiterposition nur bei der Erlernung der Sprache, dem Einbringen bestimmter Rituale, Regeln oder Verboten anzuwenden. Wenn die Kinder beim 2. Oder 3. Versuch etwas allein nicht schaffen und Hilfe beanspruchen, gebe ich aktive, ansonsten (z.B. bei sportlichen Übungen aus Sicherheitsgründen) passive Hilfestellung. Wenn eine gefährliche Situation für das Kindeswohl entsteht oder ein Kind sich nicht gegen ein anderes wehren/behaupten kann, schreite ich selbstverständlich ohne zu zögern ein. Doch auch Zankereien und kleine Heulattacken lasse ich die Kinder erst einmal selbst miteinander ausmachen da sie nur so, ohne Einmischung eines Erwachsenen, Sozialität lernen können. Kann auch dann ein Streit nicht geschlichtet werden, gebe ich Lösungsvorschläge vor.
Den Großteil der Entwicklung fördere ich durch das Anbieten vieler Reize (verschiedenartige Spielzeuge, Material zum Forschen, malen und basteln etc.) und einzelner Lernräume und Funktionsecken, zwischen denen die Kinder stets selbst wählen können und in denen sie sich frei bewegen können. Dies findet sich in der Raumgestaltung wieder. Aaufgrund des Platzmangels wurden manche Lernräume z.B. als Raum-in-Raum-Konzept gestaltet und manche Funktionsecken mehrfach genutzt oder von Zeit zu Zeit ausgetauscht. Die einzelnen Räume mit Lernbereichen und Funktionsecken, samt ihrem pädagogischen Wert zur Entwicklungsförderung, können Sie anhand der „Raumtabellen“ im Anhang genauer betrachten. Durch solch eine Aufteilung lernen die Kinder im freien Spiel am besten ihre individuellen Grenzen und Erfolge ihres eigenen Entwicklungsstandes kennen und zugleich die Vorteile, die eine Gruppenstruktur mitsich bringt, wenn z.B. zusammen aufgeräumt oder der Esstisch gedeckt wird, und bekommen auch die Möglichkeit Konflikte allein zu lösen.
In machen Situationen gebe ich den Kindern eine Hilfestellung/Anregung zur Konfliktlösung.
Es ist mir wichtig, alle Kinder gleich zu behandeln, die Tageskinder sowie mein eigenes Kind, um eine Erziehung mit den mir wichtigsten Werten wie; Toleranz (Nachsicht/ Verständnis), Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Höflichkeit und Zuverlässigkeit (Vertrauen und Zuneigung) gewährleisten zu können.
Zur Sicherheit aller Kinder, sind Reglen und Verbote daher unabdingbar, mit denen die Eltern einverstanden sein müssen. Um andererseits die Gruppenharmonie herstellen und bewahren zu können und für mich eine feste Bindung zu den einzelnen Kindern aufbauen zu können, sind feste Rituale, Strukturen aber auch Essgewohnheiten sehr wichtig.
Aus diesem Grund gibt es einen festen Tagesplan indem alle Themenhandlungen aufeinander anschliessen. Zwischen manchenHandlungen ist etwas Pufferzeit zum Hände waschen, Zähne putzen, wickeln, An- und Ausziehen, (nochmal wickeln ;) ), etc. eingebaut. Andere variieren in Ihrer Dauer je nach Wetter und Jahreszeit, sodass wir z.B. im Sommer, wenn wir länger draussen sind, das Freispiel in den Garten verlegen oder auch die Zwischenmahlzeit am Gartentischchen einnehmen.
So können zwar Art und Dauer der einzelnen Aktionen varrieren, aber die thematische Abfolge, sowie kleine Rituale oder kurze Liedzeilen, die die nächste Phase einläuten, werden eingehalten damit die Kinder z.B. auch bei Ausflügen oder Veränderungen im Tagesablauf ihren „roten Faden“ behalten der ihnen die nötige Sicherheit für Veränderungen gibt.
Im Gesamten achte ich darauf die 5 wichtigsten Entwicklungsbereiche zu fördern und in jedem Lernbereich abzudecken:
In welcher Art von Anregungen, Ritualen oder Spielen etc. diese Förderung im ein-zelnen stattfindet können Sie zum Teil auch aus den Raumtabellen im Anhang ersehen. Pädagogische Hintergründer im einzelnen finden Sie im Kapitel „Themenschwerpunkt“.
An den einzelnen Tagen der Woche habe ich Themenschwerpunkte gesetzt wie; Bewegung, Musik, Kreativität, Gestalten/Tüfteln und Forschen/Entdecken.
All diese Lernberreiche finden die Kinder zwar auch eigenständig in allen Spielräumen, aber an diesen Tagen können sie intensiviert und mit anderen „Unterthemen“ oder Projekten verknüpft werden, wie; Tiere, Pflanzen, Elemente, Formen, Farben, Geräusche etc., sodass z.B. am Musiktag eine CD mit Tiergeräuschen eingelegt wird, wir uns am Bewegungstag wie bestimmte Tiere fortbewegen, diese dann am Kreativitätstag malen oder basteln, am Gestaltungstag aus Knete nachbilden oder per Rollenspiel nachahmen oder am Forschertag im einzelnen Betrachten und mehr über dessen Lebensraum und Lebensweise kennenlernen.
Andererseits können auch große und kleine Projekte entstehen die sich nach Interesse der Kinder über einen längeren Zeitraum hinziehen, wie z.B. Planzensamen zu streuen und dessen Wachstum zu beobachten oder eine Collage zu basteln. Je nach Alter und Weiterentwicklung der Gruppe verändere ich das Themenangebot und tausche Spielmaterial und Bücher altersgerecht aus. Desweiteren sind auch Ausflüge in den Zoo, die Eilenriede, an den Maschsee oder zu den nahegelegenen Spielplätzen geplant; sobald alle Kinder laufen können und sich als Gruppe bereits gefunden haben.

Bei uns werden zu festen Zeiten Frühstück, eine Obst-Zwischenmahlzeit und eine Hauptmahlzeit angeboten. Die Säuglinge und unter 1-Järigen werden je nach Rhythmus und Bedarf den sie von zu Hause her kennen und nach Absprache mit den Eltern ernährt.
Für die Kleinkinder ab einem Jahr koche ich jeden Tag frisch und innerhalb der Woche nach einem abwechslungsreichen, altersgerechten Essensplan der täglich frisches Gemüse und Obst beinhaltet; 3-Tage mit Fleisch, 1 Tag mit Fisch und 1Tag vegetarisch, jeweils variieren auch die Beilagen mit Kartoffeln, Reis, Nudeln usw..
Ab einem Alter von ca. 2 Jahren baue ich 1-2 Tage ein, an denen die Kinder sich ein Essen Wünschen können dass wir dann gemeinsam zubereiten. Dazu gehören natürlich auch Tisch decken und abräumen.
Jedes Kind bringt von Zuhause aus seine Trinkflasche mit, die ich Ihnen (da wir uns sehr viel Bewegen!!) mit Wasser während der Betreuungszeit immer wieder anbiete und an denen sich die Kinder während der Mahlzeiten frei bedienen können. Beim Frühstück und der Hauptmahlzeit können es aber auch Milchshakes, Fruchtschorlen oder Tees sein, damit die Kids auch beim Trinken mehr Abwechslung bekommen.
Jedes Kind findet in der Küche einen eigenen Hochstuhl, ein Ärmellätzchen, sowie Plastikteller, Besteck, Schüsselchen und Becher. Sowie die Kinder versuchen selbstständig mit Löffel und Gabel zu essen, lasse ich sie allein gewähren und es darf auch gern mit den Händen nachgeholfen und das Essen ausgiebig untersucht werden.
Will ein Kind einmal nicht essen, zwinge ich es auch nicht dazu und wenn nur mit dem Essen gespielt oder geworfen wird, muss es auf die nächste Mahlzeit warten.
(Im Falle das bei der Hauptmahlzeit „gestreikt“ wird, gebe ich es den Eltern mit nach Hause)
Die Zwischenmahlzeiten werden am Gruppentisch im Spielzimmer (im Sommer am Gartentischchen) eingenommen, wo jedes Kind seinen eigenen Kinderstuhl hat.
e nach Alter und Entwicklung der Gruppe, findet hier später auch das Mittagessen statt. Alle Kinder essen dasselbe, wobei ich Allergien oder Unverträglichkeiten bei der Zubereitung beachte.
Windeln, spezielle Feuchttücher, Crèmes oder sonstige Pflegeprodukte wie Zahnpasta, Zahnbürste etc. werden von den Eltern mitgebracht.
Ebenso Wechselwäsche, leichte/bequeme Kleidung zum sporteln und Schlafkleidung.
Am Wickeltisch hat jedes Kind sein eigenes „Windelfach“ und seine persönliche Box inder die Kleidung, der Schnuller und die Pflegeprodukte aufbewahrt werden.
An jeder persönlichen Box befindet sich auch ein kleines Checkbüchlein, inder die Eltern jederzeit nachschauen können wie ihr Kind über den Tag verpflegt wurde und/oder etwas auffälliges passiert ist, sie z.B. gut oder nicht gegessen haben etc..
Auch können die Eltern hier jederzeit selbstständig alle Pflegeprodukte nachfüllen und Kleidung austauschen, die z.B. schon zu klein ist. Auch Wechsel- bzw. Matschkleidung sollte da sein, da wir viel im Garten spielen und auch mit Sand, Erde, Wasser, Malfarben und ähnlichem experimentieren.
Im Bad sind; ein Töpfchen, sowie eine Kindererweiterung fürs WC und eine Stehhilfe am Waschbecken eingerichtet.
Da jedes Kind Ruhephasen braucht um Energie zu tanken, gibt es eine Kuschelhöhle und eine große Schlafebene, wo die Kinder gemeinsam ihren Mittagsschlaf halten können.
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